warum_schreiben_hilft_macbook_sunshine_morning

Mehr und mehr fühle ich mich nicht gut in der aktuellen Zeit. Ich bin mir nicht mehr sicher, worauf ich mich freuen soll (wenn man dies überhaupt steuern kann oder sollte). Die Tage fangen an und enden. Das Stundenkonto auf Arbeit geht immer weiter ins Positive. Ich bekomme Lob auf Arbeit. Gesellschaftliche Vorgabe (für jemand anderen) zu arbeiten: Check.

Ich erwische mich dabei Befriedigung im Konsum zu suchen. Es ist so einfach bei amazon was zu bestellen. Zu einfach. Ungelesene Bücher stapeln sich — sogar Fotobände! Sowas wäre mir früher nicht passiert oder?

Ich erwische mich dabei Befriedigung im Konsum zu suchen. Es ist so einfach bei amazon was zu bestellen. Zu einfach. Ungelesene Bücher stapeln sich — sogar Fotobände! Sowas wäre mir früher nicht passiert oder?

Was ist los? Betrachte es mal von der anderen Seite: du bist gesund, hast eine tolle Freundin, fühlst dich wohl in deinen eigenen vier Wänden, der Job ist solide und sicher. Freunde gibt es auch — auch wenn diese in Corona-Zeiten natürlich schwerer zu erreichen sind. Sogar die kleine aber feine Freiberuflichkeit nebenbei bringt regelmäßig Aufträge.

Fehlt etwas? Ja: eigene freie Projekte. Ja: (gute) Kunst. Ja: Austausch über Letztere. Ja: ein Ziel im Leben. Ja: Freundliche Menschen in der Welt, in der man sich bewegt.

Wie auch immer. Ich denke mit dieser Sache hier ist ein guter Beginn geschaffen. Kaffee ist auch schon ausgetrunken. Ein paar Minuten im schlauen Buch gelesen. Nun ab in die Dusche. Die Gesellschaft erwartet dich doch auf Arbeit!